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Das große Geheimnis unseres Bewusstseins ist das Objekt der Religionen und der Wissenschaft. Es scheint dabei zwei grundsätzlich unterschiedliche Herangehensweisen zu geben: Die rational-wissenschaftliche und die intuitive Sicht. Erstere schaut sich das Bewusstsein von außen an, beobachtet es bei seiner Tätigkeit, stellt Messungen an, um die Wirkmechanismen in der Hirn-Computer-Maschine zu erfassen. Sie findet nur Materie, elektrische Ströme, vernetzte Zellen und entwickelt daraus Konzepte und Theorien, wie diese Strukturen ein Ichgefühl, Gedanken und Emotionen hervorbringen. Eine Seele, ein geistiges Prinzip scheint nicht anwesend zu sein. Das Messgerät verrät nichts darüber.
Eine religiöse, spirituelle Weltbetrachtung erforscht das Wesen des Menschen und sein Bewusstseinsprinzip auf eine andere Art und Weise, von innen, quasi vom eigenen Erleben her. Das Werkzeug der Geistforschung ist die Stille, in der sich, wenn man lange genug ausharrt und sich selbst und seine eigenen Konzepte und Voreingenommenheiten loslässt, etwas zeigt, das den Forscher ganz unmittelbar ergreift und ihm Antworten gibt, die ihn verwandeln und befreien.
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